Andalusien

Februar - März 2022


Der Duft von Orangenblüten und der Klang der Flamenco-Gitarre - in Andalusien tanzt das Herz und die Lebensfreude hat eine Melodie.


Andalusien, im südlichen Spanien gelegen, ist für ihre leidenschaftliche Kultur, ihre gastfreundlichen Menschen und ihre festlichen Traditionen bekannt. Berühmt geworden ist es für seine lebendige Flamenco-Musik und -Tänze, die die Dynamik und Leidenschaft der Region widerspiegeln. Die pulsierenden Städte wie Sevilla, Málaga und Granada laden zum Entdecken von historischer Architektur, faszinierender Kunst und pulsierendem Stadtleben ein. Die beeindruckenden Landschaften, von den Stränden der Costa del Sol bis zu den malerischen Bergketten der Sierra Nevada, bieten unvergessliche Naturschönheiten. Andalusien ist eine Region voller Lebensfreude, Kreativität und beeindruckender Vielfalt.

Granada

Guadix

Die Kathedrale von Guadix, die im gotischen Stil erbaut wurde ist definitiv einen Besuch wert, besonders wenn man an Architektur interessiert ist. Sehr beeindruckend sind auch die Höhlenwohnungen von Guadix, die in den Hügeln rund um die Stadt liegen. Hier kann man einen guten Einblick in das traditionelle Höhlenleben bekommen, wobei wir aufgrund des regnerischen Wetters auf längere Erkundungen verzichten.

Granada

Die Alhambra ist zweifellos das Kronjuwel von Granada. Die beeindruckenden maurischen Festung und Palastkomplex ist ein wahrhaft magischer Ort, der je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen unterschiedliche Eindrücke vermittelt.
Die gigantische Kathedrale von Granada, ein Meisterwerk der Renaissancearchitektur wurde im 16. Jahrhundert als Ort des katholischen Triumphs über das muslimische Granada erbaut.
Der historische Viertel Albayzín mit seinen engen Gassen, maurischen Gebäuden und einer beeindruckenden Aussicht auf die Alhambra ist ein absolutes Muss. Wir schlendern durch die verwinkelten Straßen, erleben die Atmosphäre vergangener Zeiten und entdecken versteckte Plätze, traditionelle Teestuben und gemütliche Restaurants mit lokaler Küche.
Sacromonte ist ein einzigartige Gebiet mit der Möglichkeit, die Kultur der Zigeunerflamenco zu erleben und traditionelle Höhlenwohnungen zu besichtigen.

Córdoba

Iznájar⁩

Wir haben uns am Ufer des Iznájar-Stausee eingerichtet  umgeben von den Hängen der Sierra Subbética, wo wir die Ruhe und die  die beeindruckende Aussicht auf den See und die umliegende Landschaft geniessen. Das charmante Dorfzentrum liegt malerisch auf einem Hügel und ein Spaziergang zur Kirche Santiago Apostol und durch die Gassen mit traditionellen weiss getünchten Häuser und blühenden Pflanzen darf natürlich nicht fehlen.  Beim verweilen im lokalen Restaurant kann das hier noch recht authentische spanische Dorfleben beobachtet werden.

Málaga

Fuente de Piedra⁩

Der Laguna Fuente de Piedra stellt der grösste natürlichen See Andalusiens und ein wichtiges Vogelreservat dar. Hier können Besucher Flamingos beobachten und im Besucherzentrum . Mit dem Fahrrad lässt sich das Seeufer am besten erkunden und die Strasse führt mich vorbei an Olivenbäumen bis zum Besucherzentrum. Hier lassen sich die Flamingos am besten beobachten und die Besucher erfahren mehr über die reiche Tier- und Pflanzenwelt.

Ronda

Der wohl beliebteste Anziehungspunkt und Wahrzeichen der Stadt ist die Puente Nuevo, die errichtet wurde, um die Schlucht El Tajo zu überqueren, die die beiden Teile der Stadt trennte. Entworfen vom spanischen Architekten José Martin de Aldehuela war ihre Konstruktion eine technische Meisterleistung ihrer Zeit. Sie besteht aus massivem Stein, erstreckt sich über eine Tiefe von rund 120 Metern und bietet so einen spektakulären Blick auf die Schlucht El Tajo, die das Herzstück der Stadt ist, sowie auf die umliegende Landschaft.

Sevilla

El Viso del Alcor

Vom stadteigenen, zentral gelegenen Wohnmobilbereich “Parque de la Muela” hat man einen herrlichem Blick auf die Landschaft.  Unsere Erkundungstour führ uns durch die Calle Real entlang der imposanten Fassaden aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert, wobei wir nur wenigen Passanten begegnen. Der gepflegte Dorfplatz vor der Pfarrkirche Santa María del Alc El Viso del Alcor, eine beeindruckende Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit traditioneller andalusischer Architektur, hat uns besonders gut gefallen. Zum Bier im Dorflokal werden ausserordentlich leckere eingelegte Oliven serviert, die animieren etwas länger zu verweilen.

Sevilla

Im Maria Luisa Park begegnen wir erstmals den majestätischen Pferde-Kutschen und verweilen um die im Park heimischen Papageien zu beobachten, bevor wir weiter zum berühmten Plaza de España gehen. Hier gibt es ja so viel zu sehen! Wir verbringen viel Zeit um Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln von den Springbrunnen, Kanäle und Brücken aufzunehmen. 
Weiter geht's durch das bunte, ehemals jüdische Viertel Santa Cruz bis zur Kathedrale von Sevilla, die zu den grössten gotischen Kathedralen der Welt und UNESCO Weltkulturerbe gehört.  Beim Umrunden der Kathedrale stöbern wir durch die vielen kleinen Souvenier-shops und entdecken dabei weitere schöne Winkel der Stadt. Für heute verzichten wir auf eine Besichtigung des prächtigen maurischen Palastes Alcázar, denn es soll nicht unser letzter Besuch in Sevilla bleiben.

Costa de la Luz

Isla Cristina⁩

Ein idyllisches Reiseziel, das jeden Besucher verzaubert. Wir beginnen den Tag mit einem Besuch des Fischerhafens, wo wir das geschäftige Treiben der Muschelsammler beobachten und dabei gemütlich Kaffe in einem Chiringuito trinken. Ein Spaziergang an den wunderschönen langen Stränden, die von Dünen und Pinienhainen umgeben sind, darf auch nicht fehlen. Wir nehmen uns noch etwas Zeit, die charmante Altstadt mit ihren traditionellen Häusern zu erkunden.

Ayamonte

Ein verstecktes Juwel in der Provinz Huelva, das uns begeistert hat. Unser Stellplatz befindet sich am Yachthafen, super zentral gegenüber der Altstadt. Entlang des Flusses Guadiana, der die Grenze zu Portugal bildet, lässt sich die "Ponte Internacional del Guadiana" optimal fotografieren. Die Schrägseilbrücke mit ihrer Gesamtlänge von 666 m ist 1991 fertig gestellt worden und ersetzt seither den Fährbetrieb zwischen Spanien und Portugal. Die authentische AtmosphäreIn ist in der Altstadt, wo wir bei einem Glas Sherry an der charmanten Plaza de la Laguna verweilen, gut zu spüren. Leider pulsiert das Leben am Samstag auch am Hafen lange, was unseren Schlaf etwas stört. 

Cádiz

Die an Touristenattraktionen reiche Provinzhauptstadt bewahrt hinter ihrer Stadtmauer die Kultur und die Traditionen, die sie und ihre Bewohner auszeichnen.  Vom Mercado Central de Cádiz führt ein erlebnisreicher Spaziergang entlang der Küste zum Castilla de San Sebastián. Schon von Weitem begrüsst uns der 41 Meter hohe Leuchtturm der Festung die rundherum vom Meer umgeben und nur durch eine lange Promenade mit der Stadt verbunden ist. Die Burg wurde als Kulisse für den James Bond Film "Stirb an einem anderen Tag" gewählt, wobei die inneren Kasematten der Burg heute als Ausstellungsort dienen. Bei Sonnenuntergang hinterlässt die im Meer versinkende Sonne einen bleibenden Eindruck und  wunderbaren Blick auf die Stadt, die sich von hier in ihrem schönsten Licht zeigt.

Barbate

Naturliebhaber und Strandurlauber die Ruhe, unberührte Strände und eine entspannte Atmosphäre suchen, werden hier fündig. Unser Ziel ist der "Faro de Cabo Trafalgar". Der Leuchtturm  wurde im Jahr 1860 erbaut und markiert den Ort, an dem 1805 die berühmte Seeschlacht von Trafalgar zwischen der britischen und französisch-spanischen Flotte stattfand. Heute ist der Leuchtturm ein bedeutendes historisches Wahrzeichen und beliebter Aussichtspunkt an der Costa de la Luz. Der unberührten Sandstrand am Playa del Faro de Trafalgar erstreckt sich über 3km Länge und ist durch die starken Winde für Kitesurfer ein Paradies.

Tarifa

Durch die strategisch bedeutende Lage an der engsten Stelle der Strasse von Gibraltar war Tarifa immer wieder Schauplatz historischer Ereignisse. Bedeutsam sind diese Bedingungen auch heute noch als Handels- und Reiseroute und daher verkehren Fähren hier mehrmals täglich zur marokkanischen Stadt Tanger. Mit Ausnahme weniger Tage wehen hier während des ganzen Jahres starke Winde, die oft auch Mengen an Sand mitbringen, was wir Mitte Februar dann doch eher als unangenehm empfinden. Daher verbringen wir mehr Zeit in der von den historischen Stadtmauern umgeben und dadurch etwas windgeschützte Altstadt mit ihren maurischen Gassen und den in Weiss erstrahlenden alten Häusern.

Gibraltar

Das britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, fasziniert Besucher mit seiner einzigartigen Mischung aus britischer und mediterraner Kultur. Mit nur 6,7 km² überrascht Gibraltar mit seiner schillernden Vielfalt und erstaunlich vielen Touristenattraktionen auf engstem Raum. Die bekannteste ist zweifellos der Felsen von Gibraltar, der majestätisch über der Stadt thront und atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Straße von Gibraltar bietet. Da wir mit unseren Velos unterwegs sind, wollen wir jedoch lieber durch den Tunnel des Great Siege zum Europa Point Leuchtturm fahren. Anschliessend bummeln wir durch die Main Street, die mit ihren exklusiven Duty-free Shops zum Einkaufen einladen. Das Nationalgericht Fish & Chips hat uns hier übrigens sehr gut gemundet.

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